Komm, steh mir bei in meinem Unwohlsein

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Was mir neulich mal so aufgefallen ist: ich bespreche vorwiegend Elternthemen mit anderen Eltern bei denen ich mir selbst nicht so ganz sicher bin. Oder bei denen mein Bauchgefühl nicht mit der Handlung übereinstimmt.

Und dann leider oft nicht in der fragenden weise sondern eher so „also ich finde das gehört so und so“… 

Dabei möchte ich die Bestätigung, dass ich das schon richtig mache obwohl ich mich dabei so schlecht fühle. 

Fakt ist: andere Eltern tun das auch! Ich habe es bemerkt. Und ich bin bestätigt worden als mir dann, ein paar Wochen später mitgeteilt wurde, dass sie es nun doch geändert haben. 

Beim letzten Mal, als es mir so ging und ich es im Nachhinein gemerkt habe, dachte ich so bei mir: Man sucht sich gleichgesinnte, damit man mit seinem „Problem“ nicht alleine ist.

Im Endeffekt habe ich für mich festgestellt, dass ich immer dann ein schlechtes Gefühl in der Magengegend habe, wenn ich etwas umsetzen will von dem alle Welt sagt es müsse so oder so sein und mir unterbewusst einfach nicht einleuchtet wieso. 

Unterm Strich kann ich für meine persönliche Entwicklung also sagen, dass mich die Elternschaft selbstbewusster macht, weil ich meine innere Stimme damit trainiere und überhaupt viel mehr höre als zuvor.

 

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Wessen Bedürfnis ist es?

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Bitte liebes Kind,
Lass mich dich einschlafbegleiten.
Dein Duft macht mich so glücklich,
Deine warme Haut lenkt meine Gedanken zu dem Einzigen, was wirklich zählt
Deine tiefen Atemzüge verlangsamen meine Hast
Das du dich bei mir sicher fühlst macht mich stolz!
Auch wenn ich danach wieder aufstehe sind diese Minuten die friedlichsten meines Tages.
ICH brauche das so sehr!

Feiern früher vs. heute

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Fun facts last night:
1. früher bin ich erst um 23 Uhr los. Heute bin ich um 24:00 Uhr wieder zu Hause.
2. Das meiste Geld geht nicht mehr fürs Saufen drauf, sondern für den Babysitter
3. 6 Stunden Schlaf nach einem coolen Abend sind besser als 3 Stunden Schlaf mit krankem oder schreiendem Kind
4. Ich kann auch ohne zu feiern trinken
5. am Morgen früher: „Gott hab ich nen Kater. Zum Glück muss ich nur hier sitzen und doofe Mails lesen.“ heute: „bin ich fertig! Und es wartet auch noch ein ereignisreicher Tag mit Kind auf mich.“ #workingmom #babyplusjob #misslara #fasching #freystadt #bären #quickanddirty

Du bist ein Arsch

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Als ich mein Kind heute aus dem Kindergarten abgeholt habe begrüßte sie mich mit den Worten: „Hallo Mama. Du bist ein Arsch.“
😳
Glücklicherweise war auch noch die Pädagogin dabei, ihr Mann und ihre zwei Kinder. Wir haben uns alle angesehen wie Kühe auf der Weide.
Da ich ja immer der Meinung bin, dass die Kinder sich alles abschauen, gut genauso wie schlecht, müsste ich an dieser Stelle zugeben, dass sie es von uns hat. Das Problem ist nur, dass wir nie Arsch sagen. Idiot ist da schon eher unser wording. 😂😜
Also muss sie es vielleicht im Kindergarten aufgeschnappt haben. Völlig egal woher sie es hat… ich hatte mich in diesem Moment jedenfalls dazu entschlossen dem Ganzen gar keine Kraft zu geben und habe gesagt: „ich bin ein Eis? Cool!“ sie: „Nein, du bist ein Arsch.“ ich: „ich bin Spaß? Super!“ sie: „Du bist ein Arsch.“ ich: „Keine Ahnung. Ich verstehe gar nicht was du sagst.“
Dann hat sie sich umgedreht und ist zu ihrer Garderobe gegangen.
Was machen wir, wenn die Kinder sowas sagen? Ich weiß es nicht, wie man es am besten macht. Meine Meinung war erst mal, dass ich es nicht zu etwas besonderem werden lasse.

 

Jammer, Jammer, Mimimi

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Mut zur Hässlichkeit.
Sowas mache ich Sonntags #meistensnicht

Ich frage mich oft, vor allem hier auf Instagram, wie es andere Frauen schaffen sich am Sonntag so hübsch zu machen.
Gerade im Moment fühle ich mich jeden Morgen beim aufwachen als würden mir noch mindestens 28 Stunden Schlaf fehlen. Und es liegt nicht am Kind.
#Misslara schläft friedlich ab 19:45 Uhr in unserem Bett und in der Regel bis 7:00 Uhr durch. Auch etwas was ich noch vor 2 Jahren nicht zu hoffen gewagt habe.
Ich weiß gar nicht warum ich so erschöpft bin. Vielleicht liegt es an den Tagungen und Kongressen auf denen ich mich im Januar rumtrieb. Oder daran, dass der Mann jede Woche mehrere Nächte weg ist und ich hier zu Hause alles selbst organisieren muss. Oder an den Erkältungen, die zwar dieses Jahr deutlich weniger häufig sind als letztes Jahr, aber halt wieder alle 4 Wochen unser Leben streifen.
Egal, es ist einfach wieder eine dieser Phasen in denen ich froh bin, dass wir nur ein double-income-one-Kid Paar sind.
Jammer, jammer, Mimimi….