Dein Baby schläft 5 Stunden am Stück Nachts durch? Ich hasse dich!

ok, so ist es nicht. ich gönne jeder jungen Mutter Ihre wohlverdiente Ruhe! Wirklich!

Ich habe die letzten beiden Tage damit verbracht im Internet zu forschen und andere junge Mütter zu fragen, auch welche deren Babys genauso alt sind wie meins, wie deren Trinkverhalten ist. Niemand hatte das Gleiche Problem wie ich. Alle Babys schaffen 3-5 Stunden zwischen den Mahlzeiten.

Mittlerweile bin ich sicher, ich habe einen Elefanten im Babykostüm geboren. Meine Hebamme sagt nur so Sachen wie: „Jedes Baby ist anders.“ „Wirst sehen, es stellt sich bald ein größerer Abstand ein.“ „Vielleicht ist es der erste Wachstumsschub.“ Aha, und der dauert nun schon fast 2 Wochen oder wie?

Gestern Abend selbes Spektakel: 23 Uhr, Maus hat hunger. Eine Brust, wickeln, 2, Brust. Kurzes Milchkoma. Dann quengelig und an Schlaf nicht zu denken. In meiner Verzweiflung hab ich ein Fläschchen gemacht. Siehe da, sie trinkt nochmal 30 ml!

Ich war glücklich und dachte den Fehler gefunden zu haben. 1 Stunde später ging es wieder los. Ich hab echt das Gefühl ich krieg sie einfach nicht satt… was mach ich nur??

Zombie-Conni, Babyblues und Milchkoma

Get a Baby, they said! It will ne fun, they said!

(zu deutsch: bekomm doch ein Kind, wirst sehen, das wird toll!)

Ok, um eines Vorweg klarzustellen: ich liebe mein Baby! Es ist das schönste, tollste und perfekteste Wesen, welches ich je kennengelernt habe!

Die kleine Lara ist heute genau 10 Tage alt. Ihr Nabel ist schon abgefallen. Wir haben mittlerweile sogar schon mit Hilfe der Hebamme gebadet. Gesten waren wir eine riesen Runde mit dem Kinderwagen draußen. Lara kuckt jetzt auch schon länger mal durch die Gegend. Der Blick ist allerdings sehr skeptisch. Hat sie vom Papa. 🙂

Nun zu den harten Fakten: WIESO HAT MIR NIEMAND GESAGT, DASS DAS SO EIN KNOCHENJOB IST??????

Seitdem ich entbunden habe, habe ich genau das für mich selber getan: meine Zehennägel geschnitten, gelegentlicher Toilettengang und wenn mein Mann da ist kann ich sogar mal duschen. Ich schminke mich sogar danach. Für wen eigentlich? Wahrscheinlich um mir selbst vorzuspielen ich hätte noch ein Leben.

Mein Tag sieht so aus: (ich mache das mal von 0 Uhr bis 24 uhr, Ungefährangaben. Uhrzeiten gerne auch abweichend)

0:30 Uhr, stillen. Rechte Brust, wickeln, Linke Brust, Kind fällt wenn ich Glück habe ins Milchkoma. Es ist dann 1:30 uhr

2:30 Uhr, siehe oben, evtl ohne wickeln. Es ist dann 3:30 uhr

4:00 uhr, Kind quengelt. Schon wieder Hunger? Oder Pups? Oder Hose voll? An Brust anlegen. Trinkverhalten mäßig, also wickeln. Hose voll, Fehler gefunden! Kind hasst wickeln, schreit also wie am Spieß. Ist danach hellwach und muss zur Beruhigung an die Brust. Schläft dann vor Erschöpfung ein wodurch die andere Brust vernachlässigt wird und bis zum nächsten stillen steinhart wird. Es ist jetzt 5:30 Uhr.

6:30 uhr, Kind wird wach, hat Hunger, weil sie ja beim letzten Mal nicht so viel getrunken hat. Steinharte Brust raus. Nuckel, nuckel und dann in den Ausschnitt kotzen. Alles wegwischen, froh sein, dass sie nicht weint. Brust wechseln, zweimal nuckeln, dann Milchkoma. Es ist jetzt 7:30 Uhr. Mann ist aufgestanden. Mein Tag würde nun auch beginnen. Ich bin auch wach. Mein Rythmus eben. Kind schläft nun 2,5 Stunden durch. Danke…. Ich bin wach und mache Haushalt, frühstücke, blogge um mich ein bisschen abzulenken.

10:30 Uhr Prozedur Nummer eins wiederholt sich. Wenn es ihr danach nicht zu kalt ist, kein pups drückt, sonst alles ok ist, schläft sie nach 1,5 h wieder ein. Und so vergeht der Tag.

Ich bin übermüdet, kaputt und leide an der Hormonumstellung. Als ich gestern spazieren war habe ich gehofft der Bus würde mich überfahren. Hat er nicht! Ich denke ständig nur: wann wird das besser? Wann kann die Maus bitte Tag und Nacht unterscheiden? Was kann ich tun? Alle Bücher zum Thema Baby beginnen frühestens ab der 5. Woche, sodass ich mir die Illusion nehme es könnte sich vorher etwas ändern. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass wenigstens 3 Stunden zwischen dem stillen vergehen. Bei anderen Babys ist das so. Nur bei meinem sind es eben nur 1-2,5.

Wenn sie, wie gestern nicht mehr als 40 Minuten am Stück schläft und immer am weinen ist bin ich selbst den Tränen nahe. Mittlerweile ist es mir auch egal ob das jemand sieht. Ich heul einfach! Mir doch Wurst. Soll jeder sehen, dass das die härteste Aufgabe meines Lebens ist! Es ist die härteste, aber ich weiß ganz genau, dass es die einzige ist, für die es sich lohnt sich zu 300% aufzugeben!

Phantom-(Trennungs)Schmerz

Ein Phänomen muss ich noch berichten welches mich selbst kurz nach der Entbindung fast durcheinander gebracht hat.

Als ich am Tag danach mit meinem Neugeborenen Schatz so im Bett lag und die Wärme des Bettes genossen habe, spürte ich Tritte in meinem Bauch. Es Waren genau die Tritte, die mein Baby mir während der Schwangerschaft geschenkt hat um mich in Dicherheit zu wiegen, dass es ihm da drinnen noch gut geht. Doch wo bitte kamen die Tritte nun her?

Ich bin echt erschrocken, aber ich bin mir auch sicher, dass es sich hierbei um Einbildung oder vielleicht sogar um den Darm gehandelt hat, welches nun ewig viel Platz im Bauchraum hatte.

Komisch war es dennoch. Aber schon am nächsten Tag waren sie weg. Die Realität hatte mich eingeholt. Unsere Lara lag in meinem Arm.

Ausserdem muss ich noch dazusagen, dass es bei mir nicht so war, wie viele berichten. Ich fühlte mich nach der Entbindung nicht „vollkommen leer und einsam“. Eher zufrieden und glücklich, dass alles so gut lief. Besser, als ich es erwartet hatte. Ich glaube, genau das war der Punkt. Ich hatte große Angst vor der Geburt und letztendlich war es das unglaublichste, anstrengendste, aufregendste Erlebnis das ich je erleben durfte. Und das Erlebnis, welches mich am meisten aus der Bahn geworfen hat… Aber, ich berichte beizeiten darüber. Mit Stillkind ist es nicht so einfach sich Zeit für einen Blog zu nehmen.

Geburtsbericht

Nachdem wir am 16.11.2014 nochmal zur Vorsorge im Krankenhaus waren und sich am Befund nichts verändert hatte, hat uns dieÄrztin und die Hebamme empfohlen doch die Geburt einzuleiten. Stichtag wäre sowieso der Dienstag gewesen und die Ärztin glaubte nicht daran, dass ich bis dahin etwas verändern würde.
Ich wollte nie eine Einleitung, weil man davon nur schlechte Finge lesen kann. Und jetzt stand ich vor dem Problem über welches ich mir nie Gedanken machen wollte.
Das Ende vom Lied war, dass wir uns eine Stunde Bedenkzeit erbeten Habenzinsen erst mal zusammen nach Hause gefahren sind und einen Tee getrunken haben.
Ich habe geweint. im Auto und zu Hause, weil ich schreckliche Angst hatte.
Jedenfalls erschien es uns als sinnvoller die Einleitung am Sonntag zu beginnen wo im Kreißsaal wenigstens kein normaler Tagesbetrieb stattfand und so habe ich kurz danach dort angerufen und uns zur Einleitung angemeldet.
Ich habe ein Einzelzimmer reserviert, weil ich unbedingt wollte, dass Benni so lange bei mir bleiben kann wie er will ohne die anderen Mamas zu stören.
Um 17:00 Uhr haben sie mir im Kreßsall das Propress-Tampon gesetzt und mich eine Stunde ans CTG gehängt. Danach sollten wir aufs Zimmer gehen und uns ausruhen. Benni hat etwas von Mc donalds geholt und ich habe mich sortiert. Dann haben wir gegessen und danach sind wir losgestapft ins Treppenhaus. Dann ins andere Treppenhaus, dann die Straße entlang und wieder aufs Zimmer. Wir haben uns den Tatort angesehen wo ich schon leichte Wehen gespürt habe. Ich stand am Bett und hab von einem Bein aufs andere getreten. Nach dem Tatort sind wir nochmal los ins Treppenhaus. Das war es ca. 21:00 Uhr und ich musste da schon bei jeder Wehe stehenbleiben und ganz fest atmen.
Trepp auf, Trepp ab und so gegen 22:00 Uhr habe ich dann doch mal zu Benni gesagt, dass ich gerne auf Station will, weil es ganz schön arg zwickt. Außerdem wollte mich die Hebamme gegen 22:00 Uhr sowieso zum CTG abholen.
Als wir auf der Station ankamen hatte mir die Schwester schon gesagt ich solle gleich runter laufen. Gesagt, getan. Ans CTG abgeschlossen und Fernseher an. Ich habe nicht wirklich etwas wahrgenommen, aber irgendwie hatte es mich doch abgelenkt. Bei jeder wehe hing ich an Bennis pullover und drückte meinen Kopf gegen seine Brust.
Um ca 23:00 Uhr bot man mir ein Schmerzmittel auf Morphinbasis und Buscopan an um den Muttermund weicher zu machen. Das Morphin macht „besoffen“ meinte die Ärztin. Ich hab die Infusion gern angenommen. Und es war wirklich toll, mir wurde ziemlich schwindelig und es war nicht so, dass ich keine Schmerzen mehr gespürt habe, aber es war irgendwie… Erträglich und meine Stimmung war…. Lustig…
Um 23:45 Uhr musste ich dringend aufs Clo was etwas umständlich war, da ich ja angeschlossen war. Benni stöpselte mich ab und auf Toilette kam ganz schön viel Blut. Durch die Infusion hatte ich aber keine Angst. Gerade auf der Schüssel kam auch noch eine wehe, was weniger angenehm war.
Als ich wieder auf der liege lag, kam die Ärztin und ich bat um die PDA. Die Hebamme richtete mir dazu den Kreißsaal 2 zurecht und zog mir das Shirt und die Hose aus und ein op Hemd an.
Die nächste wehe kam und ich stand am Kreißbett mit furchtbarem Druck nach unten. Ich sagte:“ich muss pressen!“ Hebamme:“Nein, musst du nicht!“ Ich:“doch!“ Plopp, ich steh im Wasser. Hebamme: „das war jetzt die Fruchtblase.“ Ich stand in einer Pfütze und die Hebamme bat mich, mich aufs Kreißbett zu legen um mich zu untersuchen wie weit es denn wäre. Dann sagte sie nur:“ich muss die Ärztin anrufen. Es geht los! Die PDA können wir vergessen! Jeanette, du musst kommen, Kopf Mitte Becken, es geht los!“
Als die Ärztin reinkam meinte sie zu mir:“ na toll Frau spiske, ich dachte ich kann noch zwei Stunden schlafen!“ Ich habe nichts mehr gesagt, fand das alles aber irgendwie lustig. Außer, dass ich nun wusste, dass ich ohne Schmerzmittel da durch muss. Egal, ich wollte im 4-Füßlerstand aufs Bett. Die Rückenlehne wurde senkrecht gestellt und Benni saß an meinem Kopf.
In jeder Wehe sollte ich dreimal pressen, schaffte aber nur zweimal. Daraufhin hing mir die Ärztin einen Oxytocin Tropf an um meine Wehen zu verlängern.
Danach wollte ich nicht mehr auf Knien sitzen und die Hebamme legte mich seitlich. Mein oberes Bein sollte ich in der Kniekehle zu meinem Körper ziehen wenn die nächste Wehe kommt. Gesagt, getan. Ich presste zwei-, dreimal. Dann sagte die Hebamme: „jetzt nicht pressen!“ Ich:“ ich muss aber!“ Sie:“atme!“ Ich:“Hechel, hechel…“
Danach einmal pressen und sie war da. Um 0:33 Uhr.
Unsere Maus wurde mir in ein Tuch gewickelt auf den Bauch gelegt. Ca eine Stunde lagen wir so da. Die Hebamme erklärte mir noch den Mutterkuchen, den ich auf einmal gar nicht mehr ekelig fand. Die Ärztin untersuchte mich auf Verletzungen im Dammbereich. Ich hatte kleine Schürfungen, sonst nix. Himbeerblättertee und Heublumendampfbad sei Dank! Dann half man mir in mein Bett und legte mir die kleine Lara an die Brust. Sie sagte gleich gut und so gegen 3 Uhr würde ich aufs Zimmer gebracht. Ich war müde und kaputt, aber schlafen konnte ich nicht. Ich legte Lara immer wieder an die Brust aber mein kolostrum war ihr nicht genug. Früh um 6 holte sie die Schwester und gab ihr Zuckerlösung und behielt sie bei sich, damit ich schlafen kann.
Richtig gelang mir das natürlich nicht. Ich war jetzt Mutter!

Im ganzen Haus riecht es nach Zimt und Nelken

ja, ich weiß was Ihr jetzt alle denkt: „Weihnachten ist ja noch ein ganzes Stückchen Weg.“

Es riecht hier trotzdem nach allen möglichen Weihnachtsgewürzen und zwar deshalb, weil sie angeblich wunderbar wehenfördernd sind. Aber obwohl ich Verfechterin und Anwenderin von Naturheilkunde usw bin führte bisher leider keiner meiner Versuche zum Erfolg. Ich sitze nämlich immer noch mit dickem Bauch hier und warte. Bzw. Versuche ich mich mehr oder weniger zu beschäftigen. Und zwar möglichst wenig mit dem Thema Geburt, denn auch das führt nicht zum Erfolg.

Gerne kann ich euch mal näher ausführen was schon alles probiert wurde:

Ich lasse hier ganz bewusst all die Ratschläge welche mit Bewegung zu tun haben aus, denn ich putze das Haus so alle zwei Tage und dann immer den ganzen Vor- oder Nachmittag durch. Ganz nebenbei steige ich ja aufgrund unseres mehrstöckigen Hauses gefühlte hunderte Male die Treppen. Also das lasse ich mal aus.

Stattdessen habe ich schon am Termin angefangen Yogi-Tee zu trinken. Das steht in mehreren Büchern und häufig im Internet. Der Tee enthält jede Menge Zimt (über 50%) dann noch Nelken und Ingwer. Alles soll äußerst wehenfördernd sein. Ich trinke davon zwischen 3 Tassen und einer Kanne pro Tag. Ohne Erfolg.

Täglich ein Heublumendampfbad für ca 10 Minuten mache ich auch seitdem der Termin überschritten ist. Ohne Erfolg.

Ich habe ein Rezept für Nelkenöltampons gefunden. Hierzu gibt es sogar eine Studie welche in der Zeitschrift „die Hebamme“ veröffentlicht wurde. Sie führte bei 58% der Frauen welche über den Termin waren (ET + 10) zum Erfolg. Man nehme hierzu 100 ml Mandelöl und 50 Tropfen Nelkenöl. Mischen, Tampon eintauchen und… Naja, ihr wisst schon. Ohne Erfolg.

Gestern habe ich ein Rezept für Eierwasser bekommen. lt. Internet sollen durch das auskochen von 5 Eiern für 20 Minuten in einem Liter Wasser bestimmte Enzyme freigesetzt werden welche auch den Küken den Startschuss geben. Das Wasser muss schluckweise alle 15 Minuten getrunken werden. Ohne Erfolg.

Heiße Bäder. Sie sollen entspannen und dadurch wehenfördernd wirken. Ohne Erfolg.

Auf den Rizinuscocktail verzichte ich aus einem bestimmten Grund: mein Baby ist schon ziemlich reif und der Rizinuscocktail wirkt vorwiegend abführend. Durch den Durchfall soll die Gebärmuttermuskulatur angeregt werden. Das funktioniert wohl auch recht gut, aber es kann vorkommen, dass nicht nur die Mama davon Durchfall bekommt, sondern auch das Baby. Die Folge ist, dass einige Babys das Mekonium (auch Kindspech) ins Fruchtwasser abgeben und sich dadurch vergiften. Lt. meiner Hebamme kommen viele Babys bei denen mit dem Cocktail eingeleitet wurde mit grünem Fruchtwasser auf die Welt. Das muss nun auch nicht sein.

Jedenfalls gehe ich jetzt schön brav alle zwei Tage zur Vorsorge und warte ab. Gestern war es wieder soweit. CTG war lt. Ärztin super, Fruchtwasser ist sogar mehr vorhanden als sein muss und Baby bewegt sich häufig. Die Plazenta hat sie angesehen aber nochmal betont, dass man daraus wenig schließen kann. Wenn das Kind unterversorgt wäre, würde man das angeblich gleich an den Herztönen sehen.

Babybauchshooting

Jetzt will ich euch Lieben nicht immer nur vorjammern, sondern euch auch mal die schönen Seiten der Schwangerschaft zeigen.

Ende September hatte ich ja bei Silvia Schneider ein Babybauchshooting gebucht. Ich wollte unbedingt Bilder bei mir zu Hause und Bilder die nicht so gestellt aussehen.image image image image image image image image

Hier ist das Ergebnis. Sind hübsch geworden, oder?

Was tun mit all der Zeit?

Ich bin immer noch dick! Das gibt’s doch nicht, oder? All das hoffen und wünschen von euch Lieben hat bisher unser Baby nicht bewegen können geboren werden zu wollen.

Dafür gebe ich euch jetzt mal die neuesten Updates:

Am Montag musste ich wieder zur Untersuchung in die Klinik. Erst wurde 30 Minuten CTG geschrieben und gleichzeitig Blutdruck gemessen. Es waren wieder reichlich schmerzfreie Übungswehen auf dem CTG und die Herztöne des kleinen Mädchens waren gut.

Die Hebamme welche mich ans CTG gestöpselt hat kenn ich von meinem Yogakurs. Sie hatte mir angeboten auch den Muttermund nochmal zu untersuchen. Ist 1,5 cm geöffnet und Zervix leicht verstrichen. Der Kopf ist so fest im Becken, dass er sich kaum verschieben lässt.

Bei der folgenden Ultraschalluntersuchung wurde Fruchtwasser vermessen und festgestellt, dass auch hier reichlich vorhanden ist. Lediglich die Plazenta sah auch diesmal ziemlich verkalkt aus. Lt. Ärztin für mein Stadium aber auch normal. Sie meinte, es gäbe keinen medizinischen Grund vor Freitag eine Einleitung vorzunehmen auch weil diese oft nicht anschlägt wenn man nicht bei mindestens 40+7 ist.

Ich mache mir Sorgen, weil mein Kind nochmal vermessen wurde und schon ganze 3.700 Gramm Schätzgewicht hat. Eine Abweichung von bis zu 500 Gramm ist durchaus vorstellbar. Also nach unten und nach oben. Scheint ein ganz schöner Kavenzmann zu sein. 🙂 aber es ist mein erstes Baby und daher wäre mir das ein oder andere Gramm weniger lieber gewesen.

Ebenso denke ich darüber nach was wohl unter Wehen passiert mit der Versorgung meines Babys. Da die Plazenta schon ins Alter gekommen ist, kann es sein, dass sie unter Wehen nicht genug Sauerstoff zum Baby führt.

Ich hatte so gehofft, dass sie früher kommt und ich mir diese Gedanken nicht machen muss. Echt eine doofe Situation.

Der nächste Termin im Krankenhaus ist morgen früh. Ich muss meine Besorgnis unbedingt ansprechen!