Zurück zu meiner mami

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Es hat lange gedauert und ich dachte schon sie kommt nie! Über 11 Monate hatte unser Baby vor nichts Angst. Außer vielleicht vorm verhungern in ihren ersten Lebenstagen oder vor dem Tod durch Langeweile. 😂 Sie fremdelt noch immer nicht und ich habe gelesen, dass Babys die keine Scheu vor Fremden zeigen eine schlechte Beziehung zu ihrer Mutter haben. Shame on you Ihr Autoren mit euren Theorien die uns Jungmütter ständig verunsichern! Nach all diesen Monaten und nach der unglaublichen Menge an Lesestoff zum Thema Mutterschaft die ich mir einverleibt habe besitze ich mittlerweile ein gewisses Selbstbewusstsein in diesem Fall das mir sagt ich tue mein Bestes und mein Kind merkt das sehr wohl! Unser Baby war vom ersten Tag an keine Kuschlerin. Sie ist, bis auf ein bis zwei Ausnahmen, noch nie auf unserem Arm eingeschlafen oder hat bei uns im Bett gekuschelt. Am liebsten schläft sie in ihrem Bett alleine ein. Am besten es ist zappenduster und still wie in der Gruft! Oft habe ich Mamis beneidet deren Babys sich in ihre Arme schmiegen und tue das noch heute. Aber so ist es eben: jedes Kind ist anders! Heute war die erste Situation in ihrem jungen Leben in der sie sich hilfesuchend an mich wand. Wir waren im Rainforest Cafe und als die Elefanten anfingen zu trompeten hat unser kleines Mädchen Angst bekommen. Natürlich hab ich sie getröstet und wir haben den Platz gewechselt. Ich will nicht das mein Kind Angst hat, aber ich freue mich, dass ich ihre Hilfe sein darf! Ich werde ihr solange und so gut ich kann beistehen wann immer sie die Angst packt! Mein Mädchen!

Nur in Amerika

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Wieder einer vor der Sorte „hast du kein Wohnzimmer baue es dir in den Sand“. Gesehen in Fort Myers Beach. Gelacht und gedacht: „warum eigentlich nicht?“

Die Zeiten in denen mein Schatz und ich stundenlang am Strand saßen sind mit Baby vorbei. Lara ist gerne am Strand und am Meer. Aber rumsitzen und umherschauen sind nicht so ihr Ding! Es muss gekrabbelt werden, erforscht und entdeckt!

Babyplusjob goes Instagram

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Da sitze ich so am Pool rum während Madame schläft und Ehemann kocht (ja, macht er immer noch jeden Tag für uns. Sogar im Urlaub! Und wird immer besser! Hm, lecker!) während meine sehr gute Freundin mir aus Deutschland einen Auszug aus einem Instagram Blog einer jungen Mama schickt! Sie ist Journalistin und schreibt toll. Dazu schießt sie auch noch super Bilder und ontop gibt sie auch noch tolle und gesunde Ernährungs- und Fitnesstipps! Inspirierend für mich! Sehr!

Ihr findet sie unter dem Namen yavi_moves.

Was denkt die leicht geistig unterforderte Conni: toll, gute Idee! Zu meinem Blog muss ich nun immer auch ein passendes Foto finden. Eine weitere Herausforderung.

Diesen Blog hier findet ihr damit nun auch wenn ihr mir unter babyplusjob oder sun156 bei Instagram folgt! Viel Spaß!

Leben am Meer!

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Ich habe mir in den vergangenen fast 8 Wochen viele Gedanken darüber gemacht wie es wäre, das Leben am Meer. Ich habe Familien mit Babys und kleinen Kindern beobachtet und Mamas gesehen die das Leben am Meer in ihren Alltag integriert haben.

Wenn dieses Meer in einem warmen Land liegt findet praktisch fast das ganze Leben draußen statt. Ich finde das toll! Mein Baby im Sand krabbeln zu sehen und es quieken zu hören wenn das kühle Wasser ihre Beine umspült.

Natürlich leben wir hier keinen Alltag. Haben keinen Stress, keine Termine. Und trotzdem kommt es mir so vor als wären hier die Menschen glücklicher und freundlicher. Und das obwohl hier jede Menge Geld gemacht wird, große Firmen und Banken sitzen und die Mamas in der Regel nach 8 Wochen wieder Vollzeit arbeiten gehen. Kein leichtes Leben! Wenn ich bedenke zu wie viel ich im Stande war 8 Wochen nach der Geburt unserer Lara! 😬

vielleicht ist es ein Ansporn für die Zukunft: irgendwann einmal mehr Zeit am Meer zu verbringen! 🌾🐠🌊

11 monate

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Hey guys, I know I’m late…

wollte mal in der Landessprache für euch schreiben. Aber da ich noch nicht mal ein deutsches Wort bisher zustande gebracht habe lass ich das mal lieber wieder!

Gestern war mein 11 monatiges! Ich bin schon seit 7 Wochen mit meinen Eltern auf großer Reise und ich weiß, dass meine Mama manchmal heimlich Bilder von unserer Hinreise ansieht um zu erkennen wie ich mich verändert habe.

Deshalb nun zu den harten Fakten:

meine Haare sind länger, mein gebrabbel hat sich deutlich vermehrt, ich kann selbst frei stehen und auch selbst vom sitzen in den Stand kommen. Manchmal ziehe ich mich dazu hoch aber ich schaffe es auch aus der Hocke. Meine ersten Schritte bin ich vor einigen Tagen schon am Strand alleine gelaufen. Ich fühle mich noch nicht so ganz sicher damit, deshalb will ich noch an Mamas Hand. Oder Papas. Aber nur an eine! Wenn Sie mich an beiden Händen nehmen wollen reiße ich eine weg. Bin ja schon groß!

Heute bin ich mehrmals mehr als 3 Schritte alleine gelaufen! Ich fand es toll und hab richtig gequiekt dabei. Und ich war zum ersten Mal in meinem Leben in einem Whirlpool. Wie toll ist das denn bitte?!?! Sowas wünsche ich mir zu Weihnachten!

Vom Brei hab ich nun auch langsam die Schnauze voll. Mama macht mir oft schon weiches Toastbrot und Nudeln oder Reis. Reis finde ich am besten! Superlecker!

Ich habe nun 4 Zähne: beide Schneidezähne oben und unten. Der nächste unten links spitzt schon durch.

Nachdem mich Mami im Kaufhaus auf die Waage gestellt hat kann ich euch sogar mein Gewicht verraten: ich wiege 9 kg.

4 Wochen noch, dann hab ich meinen ersten Geburtstag! Ein großer Tag für mich und meine Familie!

bis bald, eure La

Stolze-Mami Club

Fast 10 Monate hat es gedauert. Fast 10 Monate hat es auf sich warten lassen und sich immer nur durch ein kleines Aufflackern sehen lassen: das Gefühl von Stolz!

Hier in weiter Ferne und weg vom Alltag und den Dingen die mich sonst den ganzen Tag beschäftigen traf es mich mit einer Wucht direkt ins Gesicht und gab mir gleichzeitig einen kleinen Tritt in den Hintern.

Es hätte früher kommen können wenn es einfacher gewesen wäre oder unsere Lara schmissiger oder ängstlicher oder anhänglicher. All das ist unsere Räubertochter nicht. Sie ist ein taffes Baby. Ein stures Baby und eins das viel Aufmerksamkeit fordert. Daran hat sich in den 10 Monaten nichts geändert. Und trotzdem ist alles leichter und besser. Es ist toll Mami zu sein. Ich hab mich mehr oder weniger gut eingefunden in meiner „neuen“ Rolle obgleich ich genau weiß das sich die Gefühle und Einstellungen jeden Tag ändern können und ständig neu ordnen.

Hier im Urlaub hat unser Kind angefangen sich fest an Mami oder Papi zu klammern wenn die Wellen zu hoch sind oder das Wasser zu kalt. Sie lässt sich auf unserem Arm beruhigen wenn der Zahn zwickt. Morgens bekommen wir ein Busse vom weit aufgesperrtem Babymund. Ein Lächeln nach ihrem Mittagsschlaf das sagt: „ich bin froh das du noch da bist, liebe Mami oder lieber Papi“

Unser Baby wird von Tag zu Tag umgänglicher und natürlich haben wir sie trotzdem noch die Tage und Nächte an denen ich Madame gerne auf den Mond schießen möchte oder ich mich frage ob sie mit 10 Monaten schon zu groß für die Babyklappe ist.

Und auch wir als Eltern haben oft Momente in denen wir unser Leben von früher vermissen. Jetzt im Urlaub fällt es uns vor allem auf wenn wir abends einfach mal was essen gehen wollen. Wie lange ist es her das wir mal 2 Stunden im restaurant saßen und ein Bier nach dem anderen bestellt haben?

Heute muss es genau geplant werden: Wann hat das Baby hunger? Wann wird sie wieder müde? Wann müssen wir zu Hause sein? Und so weiter.

Lara bleibt keine 2 Stunden im Hochstuhl sitzen und schaut uns beim essen zu. Mittlerweile isst sie fast immer auch bei uns mit. Das ermöglicht uns auch ein entspannteres Abendessen.

bald wird sie dabei malen und nörgeln das sie ne Cola will