Unordentlich ist das neue Black

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Darf ich vorstellen: das Auto einer working-Mom! 😬 Soviel zum Thema „es ist alles nur eine Frage der Organisation“. Schlechtes Vorbild Frau Mutter! 👆#lebenmitkind #babyplusjob #arbeitundkind #unordentlichistdasneueblack #misslara

Das Kind und das Meer

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Ich sichte gerade Urlaubsbilder, weil ich am Fotobuch vom diesjährigen Urlaub sitze und frage mich warum der Sommer schon vorbei ist.

Es kann auch mit meiner alljährlichen Herbstdepression zu tun haben warum ich mich gerade frage, warum wir nicht einfach irgendwo and Meer ziehen. Oder an dem Telefonat mit einer guten Freundin heute morgen die mal einfach so mit Baby und Ehemann an die Küste umgezogen ist. Sie sind glücklich dort!

Warum leben wir also nicht in Florida wo wir uns immer so zufrieden und glücklich fühlen? Wo unser Kind in kurzen Hosen und Flipflops ohne Body und Strumpfhose am Meer im Sand buddeld. Wieso?

Weil wir hier unsere Familien und Freunde haben, ein Haus mit Garten zum Spottpreis verglichen mit den US-Preisen, sichere Jobs und unsere Komfortzone.

Und trotzdem lodert da in uns der ewige Traum am Meer zu leben… wer weiß, vielleicht geht er irgendwann in Erfüllung.

Ein Mutterherz spricht…

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Wenn ich derzeit über Wald und wiesen fahre oder über die Autobahn von einem Termin zum nächsten hetze denke ich ständig an unsere kleine Maus. Es mag daran liegen, dass sie im Moment so überaus süß ist. Oder weil sie gerade so viel Neues spricht. Vor allem das :“Mama misst!“ (Mama vermisst) rührt mich immer wieder sehr!

Es hat sich grundsätzlich nichts verändert. Ich fahre immer noch gerne jeden morgen raus und kümmere mich uns Geschäft. Es macht mir Spaß meine Kunden zu besuchen, Bestellungen abzuwickeln, Therapieberatungen zu machen und natürlich macht es mir auch Spaß am Ende des Monats das Geld dafür auf meinem Konto zu sehen. Etwas zum Familieneinkommen beizutragen und das nicht zu knapp. Nicht nur ein paar Stunden sondern Vollzeit zu arbeiten.

Ganz nebenbei bemerkt glaube ich sogar, dass viele Teilzeitjobs stressiger sind als ein Vollzeitjob. Meistens muss man dann annähernd die selbe Arbeit in kürzerer Zeit erledigen.

Heute ist meine Chefin bei mir mitgefahren und als sie mich fragte wie es mir geht mitleidet Arbeitsbelastung sagte ich ihr folgendes: „Eigentlich habe ich immer ein schlechtes Gewissen. Wenn ich viel arbeite gegenüber unserer Lara und wenn ich weniger arbeite gegenüber der Firma.“

Miss Lara schläft noch immer in unserem Bett und ich habe das Gefühl, dass sich das auch nicht so schnell ändern wird. Oft fehlt sie mir tagsüber so sehr, dass ich es kaum erwarten kann mich abends zu ihr ins Bett zu kuscheln. Ist das falsch? Sollte ich sie dazu ermutigen wieder alleine in ihrem Bett einzuschlafen? Obwohl ich gerade so gar nicht dahinterstehe und eigentlich nicht verstehe wieso es für uns oder unser Mädchen von Vorteil sein soll, wenn wir getrennt schlafen?

Diese ewige Unsicherheit. Ich kritisiere mich dafür, dass ich ständig versuche herauszufinden was richtig und was falsch ist. Ich höre Befürworter und Gegner an und lege viel zu viel wert auf deren Meinung statt auf mein Bauchgefühl zu vertrauen.

Dabei gibt es ja eigentlich gar keine Alternative. Schreien lassen kommt in gar keinem Fall in Frage und schließlich wünsche ich mir schon vom ersten Tag an ein klein wenig mehr Kuscheleinheiten.

Also wo ist das Problem? Sie werden so schnell groß…