Komm, steh mir bei in meinem Unwohlsein

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Was mir neulich mal so aufgefallen ist: ich bespreche vorwiegend Elternthemen mit anderen Eltern bei denen ich mir selbst nicht so ganz sicher bin. Oder bei denen mein Bauchgefühl nicht mit der Handlung übereinstimmt.

Und dann leider oft nicht in der fragenden weise sondern eher so „also ich finde das gehört so und so“… 

Dabei möchte ich die Bestätigung, dass ich das schon richtig mache obwohl ich mich dabei so schlecht fühle. 

Fakt ist: andere Eltern tun das auch! Ich habe es bemerkt. Und ich bin bestätigt worden als mir dann, ein paar Wochen später mitgeteilt wurde, dass sie es nun doch geändert haben. 

Beim letzten Mal, als es mir so ging und ich es im Nachhinein gemerkt habe, dachte ich so bei mir: Man sucht sich gleichgesinnte, damit man mit seinem „Problem“ nicht alleine ist.

Im Endeffekt habe ich für mich festgestellt, dass ich immer dann ein schlechtes Gefühl in der Magengegend habe, wenn ich etwas umsetzen will von dem alle Welt sagt es müsse so oder so sein und mir unterbewusst einfach nicht einleuchtet wieso. 

Unterm Strich kann ich für meine persönliche Entwicklung also sagen, dass mich die Elternschaft selbstbewusster macht, weil ich meine innere Stimme damit trainiere und überhaupt viel mehr höre als zuvor.